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Gender- und diversitätsbewusst prüfen

Ein kleiner Hund steht vor einer hohen Hürde

Ein kleiner Hund steht vor einer hohen Hürde
Bildquelle: Manfred Antranias Zimmer (pixabay.com)

  • Welche Rolle spielen Gender und Diversity in Prüfungen?
  • Welche Vor- und Nachteile haben unterschiedliche Prüfungsformen für unterschiedliche Studierende?
  • Gibt es überhaupt Diskriminierung in Prüfungen?
  • Wie können Prüfungen gerecht gestaltet werden? 
  • Wie können Lehrende den Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen umsetzen?

In unserem neuen Schwerpunkt zu gender- und diversitätsbewussten Prüfungen wollen wir Anworten auf diese und weitere Fragen geben. Damit begeben wir uns auf bisher wenig bearbeitetes Terrain: In Materialien zu gender- und diversitätsbewusster Lehre werden Prüfungen bislang kaum aufgegriffen; die hochschuldidaktische Literatur zu Prüfungen wiederum geht meistens nicht auf Gender und Diversity ein. 

Insofern spiegelt diese nach und nach umfangreicher werdende Seite unser exploratives Vorgehen wider. Auf neue Inhalte weisen wir in unserem Toolbox-Blog und auf Twitter hin. Wir freuen uns über Feedback oder Hinweise auf relevante Literatur. 

Hochschuldidaktische Grundlagen für Prüfungen

Sind Ihnen Konzepte wie Lernzieltaxonomien, Constructive Alignement und Kompetenz-Performanz-Problematik bekannt? Wenn Sie sich bisher noch nicht mit der Planung und Durchführung von Prüfungen beschäftigt haben, finden Sie im "Lehre laden" der Ruhr-Universität-Bochum hilfreiches Grundlagenwissen.

Zeit geben, Transparenz und Wertschätzung – Studierende mit Prüfungsangst unterstützen

Interview mit Dr. Dipl.-Psych. Michael Cugialy, Mitarbeiter der Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung der Freien Universität Berlin

Vorankündigung weiterer Themen

In den nächsten Wochen werden Sie hier u.a. zu folgenden Themen Beiträge finden:

  • Prüfungsformen im Vergleich
  • Umsetzung des Nachteilsausgleichs

Diese Bibliografie wird laufend erweitert.

Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Hg.). 2014. Leitfaden: Diskriminierungsschutz an Hochschulen. Ein Praxisleitfaden für Mitarbeitende im Hochschulbereich. Berlin.

Bahnik, Antje. 2010. Gender in der Lehre. Leitfaden der Universität Göttingen. Göttingen: Gleichstellungsbüro Georg-August-Universität Göttingen.

Curdes, Beate. 2007. Genderbewusste Mathematikdidaktik. In: Curdes, Beate, Sabine Marx, Ulrike Schleier und Heike Wiesner. Gender lehren – Gender lernen in der Hochschule. Konzepte und Praxisberichte. Oldenburg, BIS-Verlag: 99-125.

Curdes, Beate. 2007. Unterschiede in den Einstellungen zur Mathematik. In: Curdes, Beate, Sabine Marx, Ulrike Schleier und Heike Wiesner. Gender lehren – Gender lernen in der Hochschule. Konzepte und Praxisberichte. Oldenburg, BIS-Verlag: 39-61.

Deutsches Studentenwerk. 2013. Nachteilsausgleiche im Studium und in Prüfungen. In: Handbuch Studium und Behinderung. Berlin. Deutsches Studentenwerk: 91-110.

Haidinger, Gerald, Lukas Mitterauer, Evelyne Rimroth, und Oskar Frischenschlager. 2008. "Lernstrategien oder strategisches Lernen? Gender-abhängige Erfolgsstrategien im Medizinstudium an der Medizinischen Universität Wien." Wiener Klinische Wochenschrift 120 (1-2): 37–45.

Hanafin, Joan, Michael Shevlin, Mairin Kenny, and Einleen Mc Neela. 2006. "Including young people with disabilities: Assessment challenges in higher education." Higher Education 54: 435-448.

Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks. 2012. beeinträchtigt studieren. Sondererhebung zur Situation von Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit. Berlin.

Linde, Frank und Nicole Auferkorte-Michaelis. 2014. Diversitätsgerecht Lehren und Lernen. In: Hansen, Katrin (Hg.). CSR und Diversity Management. Erfolgreiche Vielfalt in Organisationen. Berlin, Heidelberg, Springer: 137-175.

Lorenz, Ramona. 2016. "Does gender make a difference? Gender-related fairness of high-stakes testing in A-level examinations in English as foreign language in the German state of North Rhine-Westphalia in the context of Educational Governance." Journal for Educational Research Online 8(2): 10-30.

Metzger, Christoph und Charlotte Nüesch. 2004. Fair prüfen. Ein Qualitätsleitfaden für Prüfende an Hochschulen. St. Gallen, IWP.

Münst, Senganat. 2002. Wissensvermittlung und Geschlechterkonstruktionen in der Hochschullehre: ein ethnographischer Blick auf natur- und ingenieurwissenschaftliche Studienfächer. Weinheim, Dt. Studienverlag.

Nguyen, Thi My Duyen und Stella Gaumert. 2019. Das Recht auf diskriminierungsfreie Lehrmaterialien in der juristischen Ausbildung. Working Paper der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte 17.

Plymouth University. 2014. 7 Steps to: Inclusive Assessment.

Plymouth University. 2016. Inclusive assessment. Good practice guide.

Stabbsstelle Gender and Diversity der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2017. Checklisten für eine Diversity-sensible Lehre. Freiburg.

Stabbsstelle Gender and Diversity der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2017. Diversity in der Lehre - Tipps für Lehrende. Freiburg.

Towfigh, Emanuel, Christian Traxler und Andreas Glöckner. 2014. "Zur Benotung in der Examensvorbereitung und im ersten Examen. Eine empirische Analyse." Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft (1). 8-27.

Universität zu Köln und RWTH Aachen (Hg.). 2014. Chancengerechte Überprüfung von Studienleistungen. In: DiVers – Didaktik und Diversity in der Hochschullehre

Walther, Holger. 2015. Ohne Prüfungsangst studieren. Konstanz, München: UVK Verlagsgesellschaft. (Link zum online verfügbaren Exemplar im Bibliothekskatalog der FU)

ZE Studienberatung und Psychologische Beratung. 2019. Prüfungsangst. In: Dies (Hg.). Online-Wiki Studieren leicht gemacht. Berlin: Freie Universität Berlin.



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