Sexismus und Queerfeindlichkeit
In seiner Dissertation rekonstruiert Florian Cristóbal Klenk auf der Basis qualitativer Interviews Deutungsmuster von inter*-, trans*-, cis- und endo-geschlechtlichen sowie bi-, homo- und heterosexuellen Lehrkräften über deren Umgang mit und die Thematisierung von vielfältigen geschlechtlichen und sexuellen Lebensweisen.
Das „Gutachten: Begrifflichkeiten, Definitionen und disziplinäre Zugänge zu Trans- und Intergeschlechtlichkeiten“ in Koordination von Arn Sauer thematisiert in unterschiedlichen Kurzexpertisen eine transinterdisziplinäre Auseinandersetzung mit Trans* und Inter*, ihren (Selbst-)Definitionen und den jeweiligen Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Begrifflichkeiten und akademischen Diskursen. Alle Disziplinen setzen sich kritisch mit Konzepten und der Definitionshoheit der Medizin von Trans* und Inter* (Identifizierungen, Daseinsformen, Lebensweisen etc.), sowie ihrer Pathologisierung auseinander. Selbstgewählte Definitionen und partizipatorische Selbstbestimmung aus der Inter*-, und Trans*- Bewegungen stehen dabei im Vordergrund. Für das Verständnis von Inter-, und Transgeschlechtlichkeit im Kontext von Schule verweisen wir auf die Beiträge in Kapitel 2.7 „Trans* in Bildung, Pädagogik und Soziale Arbeit“ von Prof. Dr. Elisabeth Truider und Kapitel 2.8 „Intergeschlechtlichkeit in Bildung und Pädagogik und Soziale Arbeit“ von Andreas Hechler.