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Kompetenzbereiche

Ein Stapel bunter Moderationskarten.

Ein Stapel bunter Moderationskarten.
Bildquelle: CC Lian Hüntelmann BY-NC-SA

Hier finden Sie verschiedene Aspekte, die Sie als Anregung zur Weiterentwicklung Ihrer Lehrkompetenz mitnehmen können.

Um die Entwicklung von Fragestellungen mit Gender- und Diversitätsbezug nachvollziehen zu können, ist es für Studierende hilfreich, wenn Sie die Wissenschaftsgeschichte des eigenen Fachgebiets bzw. die interdisziplinären Bezüge , die Ihr eigenes Fachgebiet zu anderen Fachgebieten hat, vermitteln können. Oft benötigen Sie ein reflexives Verhältnis zur eigenen Fachkultur , um Ausschlüsse zu verhindern und Veränderungen – auch in Ihrer eigenen Lehre – anstoßen zu können. ...

Sie sind es gewohnt, Ihre Lehrveranstaltung gründlich vorzubereiten. Zu einer gender- und diversitätsbewussten Planung von Veranstaltungen gehört eine sowohl lernziel- als auch zielgruppenorientierte Vorbereitung : Wer sind die Studierenden, die die Veranstaltung besuchen? Was sind ihre Lernziele und Motivationen? Welche Lernziele sollen in der Lehrveranstaltung laut Studienordnung erreicht werden? Mit welchen Methoden können Sie vorgehen, um möglichst gender- und diversitätsbewusst ...

Ihre Kommunikationskompetenzen gender- und diversitybewusst weiter zu entwickeln kann bedeuten, besonders auf Diskriminierung in Kommunikationssituationen zu achten. Sie sind dann besser in der Lage, diskriminierende Sprache bei sich und bei anderen wahrzunehmen und Alternativen anzubieten. Leitfäden für geschlechtergerechte und rassismussensible Sprache sowie zu BeHinderung und Sprache finden Sie im Starterkit . Hochschuldidaktische Weiterbildungsangebote helfen Ihnen darüber ...

Eine gute Einschätzung Ihrer eigenen (sozialen) Position und Ihrer Rolle als Dozent*in kann dazu beitragen, reflektierter in Bezug auf (Macht)Beziehungen zu anderen zu sein. Dadurch kann Ihre didaktische Kommunikation verbessert werden. Möglichkeiten der Reflexion Ihrer Position lernen Sie z.B. in  Weiterbildungsangeboten zu intersektionaler Lehre des Margherita-von-Brentano-Zentrum kennen. Dabei geht es sowohl um Zugehörigkeiten zu sozialen 'Gruppen', als auch um Ihre ...

AK ProNa. 2015. Mein Name ist_, Mein Pronomen ist_.

Arbeit und Leben - DGB/VHS (Hrsg.): Institutionelle Gender Analyse – Arbeitshilfe zur Organisationsentwicklung von Bildungseinrichtungen im Kontext von Gender Mainstreaming.

Aulenbacher, Brigitte, und Birgit Riegraf, Hrsg. 2009. Erkenntnis und Methode. Geschlechterforschung in Zeiten des Umbruchs. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Blickhäuser, Angelika, und Henning von Bargen. 2007. Leitfaden zur Gender-Analyse von Organisationen Hrsg. Fit for Gender Mainstreaming.

Czock, Heidrun, Dominik Donges, und Susanne Heinzelmann. 2012. Diskriminierungsfreie Hochschule - Mit Vielfalt Wissen schaffen. Endbericht zum Projekt. Hrsg. Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Berlin.

Czollek, Leah C., und Gudrun Perko. 2008. Eine Formel bleibt eine Formel… Gender- und diversitygerechte Didaktik an Hochschulen: Ein intersektionaler Ansatz. Wien.

Czollek, Leah Carola, und Gudrun Perko. 2015. Eine Formel bleibt eine Formel … Gender/queer- und diversitygerechte Didaktik an Hochschulen: ein intersektionaler Ansatz (überarbeitete und ergänzte Auflage). Wien.

Debus, Katharina. 2012. Methodenplanung und –auswertung. Portal Intersektionalität.

Freikamp, Ulrike et al. 2008. Kritik mit Methode? Forschungsmethoden und Gesellschaftskritik. Berlin.

Goel, Urmila. 2016. Die (Un)Möglichkeit der Vermeidung von Diskriminierungen. In Diskriminierungskritische Lehre. Denkanstöße aus den Gender Studies, Hrsg. Geschäftsstelle des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universiät zu Berlin.

Kaschuba, Gerrit. 2004. Von der Wundertüte zum kontrollierten Einsatz? Anregungen zur prozessorientierten Entwicklung von Qualitätskriterien für Gender Trainings. In Geschlechterverhältnisse bewegen: Erfahrungen mit Gender Training, Hrsg. Netzwerk Gender-Training, 117–135. Königstein/Taunus: Helmer.

Kuria, Emily Ngubia, Hrsg. 2015. eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen. 1. Aufl. Berlin: w_orten & meer.

Mecheril, Paul. 2013. „Kompetenzlosigkeitskompetenz“. Pädagogisches Handeln unter Einwanderungsbedingungen. In Interkulturelle Kompetenz und pädagogische Professionalität, vol. 13, Interkulturelle Studien, Hrsg. Georg Auernheimer, 15–35. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Metz-Göckel, Sigrid, und Christine Roloff. 2002. Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation. Journal Hochschuldidaktik 7–10.

Middendorff, Elke, Beate Apolinarski, Jonas Poskoswky, Maren Kandulla, und Nicolai Netz. 2014. 20. Sozialerhebung - Wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden. Hrsg. Deutsches Studentenwerk und BMBF.

Perko, Gudrun, und Dorothea Kitschke. 2014. Kompetenzmessung in der Hochschullehre? Eine Studie über die Vermittlung und Einschätzung von Gender/Queer- und Diversity-Kompetenzen für soziale Berufe im Hochschulkontext. 1. Aufl. Weinheim: Beltz Juventa.

Projekt Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel (LEO) beim Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamtes Mitte von Berlin und Elina Marmer (Hrsg.): Rassismuskritischer Leitfaden.

Rosenkranz-Fallegger, Edith. 2009. Genderkompetenz: Eine theoretische und begriffliche Eingrenzung. In Handbuch Gender-Kompetenz: Ein Praxisleitfaden für (Fach-)Hochschulen, Hrsg. Brigitte Liebig, Edith Rosenkranz-Fallegger, und Ursula Meyerhofer, 29–48. Zürich: vdf Hochschulverlag.

Sauer, Arn, und Jannik Franzen. 2010. Benachteiligung von Trans*Personen, insbesondere im Arbeitsleben. Berlin.

Schumacher, Eva-Maria. 2011. Schwierige Situationen in der Lehre: Methoden der Kommunikation und Didaktik für die Lehrpraxis. 1. Aufl. Opladen [u.a.]: Budrich.

Singer, Mona. 2010. Feministische Wissenschaftskritik und Epistemologie: Voraussetzungen, Positionen, Perspektiven. In Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie, Hrsg. Ruth Becker und Beate Kortendiek, 292–301. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Smykalla, Sandra. 2006. Was ist Gender? Hrsg. Genderkompetenzzentrum.

Smykalla, Sandra. 2010. Die Bildung der Differenz: Weiterbildung und Beratung im Kontext von Gender Mainstreaming. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Towfigh, Emanuel, Christian Traxler, und Andreas Glöckner. 2014. Zur Benotung in der Examensvorbereitung und im ersten Examen. Eine empirische Analyse. Zeitschrift für Didaktik der Rechtwissenschaft.

Wegner, Elisabeth, und Matthias Nückles. 2012. Mit Widersprüchen umgehen lernen: Reflektiertes Entscheiden als hochschuldidaktische Kompetenz. In Lernwelt Universität. Entwicklung von Lehrkompetenz in der Hochschullehre, vol. 9, Lernweltforschung, Hrsg. Marianne Merkt und Rudolf Egger, 61–81. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

West, Candace, und Sarah Fenstermaker. 1995. Doing Difference. Gender & Society, 9(1), 8–37


Links:

Antidiskriminierungsstellen des Bundes.

Berliner Zentrum für Hochschullehre.

Dezentralen Frauenbeauftragten der Fachbereiche der FU Berlin.

Das Berliner Diversometer.

Initiative intersektionale Pädagogik.

Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.

Leidmedien.de. Über Menschen mit Behinderung berichten.

Margherita-von-Brentano-Zentrum.

Mein Name Mein Pronomen.    

Online-Tool zur Selbstevaluation und Weiterbildung der Universität Freiburg.

Schulz von Thun: Das Kommunikationsquadrat.

Self-Assesment-Tool des Projekts DiVers der Universität zu Köln und der RWTH Aachen.

SUPPORT für die Lehre.

TransInterQueer e.V.    



Version April 2017. Soweit nicht anders gekennzeichnet, ist dieses Werk unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz lizensiert.