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Toolbox-Newsletter im WiSe 2018/19

News vom 08.01.2019

Liebe Kolleg*innen und Toolbox-Interessierte,

mit guten Wünschen für das neue Jahr erreicht Sie unser Newsletter mit Neuigkeiten und Hinweisen aus der Toolbox Gender und Diversity in der Lehre.

Gender- und diversitätsbewusste Sprache

Viele Lehrende legen Wert auf inklusive und nichtdiskriminierende Sprache in ihrer Lehre. Ganz im Sinne des Mission Statement Diversity der Freien Universität Berlin setzen sie das Ziel einer „barriere- und diskriminierungsfreien Lehr-, Lern- und Arbeitsumgebung“ auch auf sprachlicher Ebene um.

Dabei ist es nicht immer leicht, gängige Sprachnormen zu verlernen und sich zwischen den vielseitigen Empfehlungen für gender- und diversitätsbewusste Sprache zurechtzufinden. Zudem trifft geschlechtergerechte und diskriminierungsarme Sprache nicht selten auf Unverständnis und Ablehnung.

Vor diesem Hintergrund diskutierten ausgewiesene Expert*innen im November an der Freien Universität Berlin unter dem provokativen Titel „Was darf ich sagen? Und wer bestimmt das?“.

Sie setzten sich kritisch mit Widerständen und Ängsten gegenüber sprachlichen Innovationen auseinander und argumentierten empathisch für geschlechtergerechte und nichtdiskriminierende Sprache. Auch der Rat für deutsche Rechtschreibung äußerte sich im November zu geschlechtergerechter Schreibung. Er betonte unter anderem „das Recht der Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, auf angemessene sprachliche Bezeichnung […] auch in der geschriebenen Sprache“, enthielt sich aber vorerst einer Empfehlung für eine einzige richtige Schreibweise.

Auf den Toolbox-Seiten zu Gender- und diversitätsbewusster Sprache in der Lehre finden Sie verschiedene Vorschläge und Beispiele, die es Ihnen ermöglichen, alle Studierenden anzusprechen, Sichtbarkeit herzustellen und stereotype und diskriminierende Sprache zu vermeiden.

Kamingespräch – Gender- und diversitätsbewusste Sprache

Ist es Ihnen wichtig, Sprache gender- und diversitätsbewusst einzusetzen? Möchten Sie aktuelle Vorschläge zur Umsetzung diskriminierungsarmer Sprache kennenlernen? Haben Sie ein Beispiel aus Ihrer eigenen Lehre das Sie mit Kolleg*innen diskutieren wollen? Das Kamingespräch wird von Mitarbeiter*innen der Toolbox als moderierter Erfahrungsaustausch gestaltet und bietet Raum für Fragen, Beratung und Austausch. Professor*innen und Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Freien Universität Berlin können sich unter www.bzhl.tu-berlin.de zum Kamingespräch anmelden.

6. Februar 2019, 18-21 Uhr, Berliner Zentrum für Hochschullehre (BZHL)

Neues auf den Seiten der Toolbox

Im Interview „Mit digitalen Tools zum Forschungsdesign“ stellen wir unser neuestes Good Practice Beispiel aus der Freien Universität Berlin vor. Dr. Sabina García Peter vom Margherita-von-Brentano-Zentrum berichtet darin von ihren Erfahrungen mit Blended Learning, bei dem sowohl online als auch offline gelehrt und gelernt wird. Für die Toolbox reflektiert sie das Zusammenspiel von Online- und Präsenzphasen und den Einsatz von digitalen Werkzeugen und Open Educational Resources in einem Seminar des Lateinamerika-Instituts, in dem studentische Forschungsdesigns entstanden.

Weitere Angebote der Toolbox

Kennen Sie einen Arbeitsbereich oder ein Gremium an der Freien Universität Berlin, in dem wir die Toolbox mit einer Kurzpräsentation von 10-30 Minuten vorstellen sollen? Möchten Sie mit Ihren Kolleg*innen in einem Kurzworkshop die Toolbox kennenlernen und sich über gender- und diversitätsbewusste Lehre austauschen? Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir ein geeignetes Format und einen Termin finden.

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