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Diversity/Diversität

(auch: Diversität, Unterschiedlichkeit, Vielfalt).


Der Begriff "Diversity" hat seine Wurzeln in Bürgerrechtsbewegungen zur Gleichstellung aller Mitglieder einer Gesellschaft. Diversity geht davon aus, dass die "Gleichheit" bzw. Homogenität einer Gruppe, etwas Student*innen, oder Bürger*innen, keine Voraussetzung für Gleichstellungsforderungen sein muss. Im Gegenteil bedeutet Diversity, dass rechtliche Gleichheit aller Mitgieder einer Gesellschaft auch dann möglich sein muss, wenn deren Mitglieder -> different, unterschiedlich sind. Die Unterschiedlichkeit wird dabei nicht als Mangel betrachtet, sondern als begrüßenswerte Bereicherung bzw. einfache Tatsache.
In unternehmerischen Kontexten wird "Diversity" oft verwendet, um die wirtschaftliche Bedeutung der individuellen Erreichbarkeit unterschiedlicher Zielgruppen oder die Verwertbarkeit eines erweiterten Pools von "Human Ressources" herauszustellen. Im Hochschulkontext gehen wir davon aus, dass Diversity, ähnlich wie -> Differenz, eine Tatsache ist, und es dem individuellen Studienerfolg, der Qualität von Forschung und Lehre, dem sozialen Klima und dem allgemeinen menschlichen Wohlergehen dienst, Studieninhalte und -organisation, Infrastruktur, Beteiligungsmöglichkeiten usw. so zu gestalten, dass möglichst alle Studierenden, Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen in einem Klima lernen und arbeiten können, in dem sie sich sicher fühlen und in der Entfaltung ihrer wissenschaftlichen Fähigkeiten und ihren persönlichen Bedürfnissen unterstützt werden.